ESTERQUAT
Esterquat ist ein kationisches Tensid, das relativ gut biologisch abbaubar ist, weil es gewissermaßen mit einer Sollbruchstelle versehen ist. Esterquat zerfällt im Gegensatz zu älteren kationischen Tensiden in verschiedene Bruchstücke, die von den Mikroorganismen in der Kläranlage leichter abgebaut werden können.
Esterquat wird verwendet in den Produkten Proweich und Bawos.

EXTRAKT
Ein Extrakt ist, wie der Name schon sagt, der eigentliche, nach optimalen Gesichtspunkten aus Kräutern gewonnene Auszug. In der Regel besteht er aus mindestens 50% Kräutersubstanz. Er ist also hochkonzentriert, mit dem Nachteil, dass er sich nicht so leicht auflöst und feuchtigkeitsempfindlich ist.

Den Vorteil besserer Löslichkeit bieten Instant- Produkte, die aber den Nachteil haben, nur 10 – 20% Kräutersubstanz zu enthalten. Sie sind also viel weniger konzentriert als der reine Extrakt.

EXTRAKTION
Die Extraktion wird überwiegend zur Gewinnung ätherischer Öle (Öl, ätherisches) benutzt. Allerdings sollen hochwertige Öle, die vor allem in der Aromatherapie verwendet werden, nur durch Wasserdampfdestillation (Destillation) gewonnen werden.

Bei der Extraktion werden die Pflanzenteile mit einem (warmen) Lösungsmittel vermischt. Früher verwendete man dazu auch Benzol, das allerdings schon in geringen Mengen Krebs erregend ist. Heute wird vor allem Hexan und neuerdings auch Kohlendioxid eingesetzt. Beide sind ungiftig. Im Lösungsmittelbad lösen sich die ätherischen Öle aus den Pflanzen heraus und mischen sich mit dem Lösungsmittel. Der Vorgang wird bis zu achtmal wiederholt, um eine mit Ölen gesättigte Lösung zu erhalten. Dann werden die Pflanzenteile entfernt und durch eine gezielte Destillation, bei der nur das Lösungsmittel verdampft, wird der Pflanzenextrakt isoliert.

Aus dem „Concrete” genannten Produkt, das eine wachsartige Masse bildet und nicht nur die ätherischen Öle, sondern auch Pflanzenwachse enthält, wird schließlich durch weitere Destillation mit Alkohol das ätherische Öl gewonnen.